Schleizer zeigt sich beim ersten Aufeinandertreffen auf dem Sachsenring angriffslustig
Von einem soliden Wochenende sprach Micky Winkler nach dem Auftakt der EuroMoto auf dem Sachsenring. „Wir sind bei der Musik dabei, wenngleich die Ergebnisse das noch nicht ganz widerspiegelten“, zog der Schleizer sein positiv gestimmtes Fazit. „Nach dem ersten Qualifying haben wir die Aprilia fahrwerkstechnisch komplett umgekrempelt. Ab da lief es“, was Startplatz fünf eindrucksvoll bewies. Auch im ersten Rennen stimmte der reine Speed. Winkler brannte die zweitschnellste Rundenzeit in den sächsischen Asphalt. Aber ein kleines Problem drei Runden vor Schluss sorgte für eine größere Lücke. „Die konnte ich zwar mit entsprechendem Einsatz wieder zufahren, aber für einen Angriff auf meine Vorderleute ging mir die Zeit aus. Diesen achten Platz nehme ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge mit.“ Mit ganz anderen Problemen musste sich Winkler im zweiten Durchgang auseinandersetzen. „Ab Runde drei ging mir der Reifen ein. Es entwickelte sich ein reiner Überlebenskampf. Das Motorrad rutschte dauerhaft. Besonders im ersten Sektor verlor ich richtig viel Zeit, die ich zwar auf dem Rest der Strecke wieder gutmachen konnte. Aber so wirklich etwas ausrichten konnte ich unter diesen Bedingungen gegenüber der Konkurrenz nicht. Platz neun ist dahingehend okay. Ich weiß, ich kann das Tempo der Spitzengruppe in der Sportbike-Klasse mitgehen und werde mit Sicherheit beim nächsten Lauf angreifen.“
Nächstes Rennen: 29. bis 31. Mai Brünn
Fotos Andre Mürke



