Ein Wochenende zum Vergessen


EuroMoto Sportbike in Brünn

„Eine garstig verwachsene Geschichte“, beschreibt Micky Winkler seinen Auftritt im Nachbarland. „Ich hatte von Anfang an nicht den Speed, den ich hätte haben müssen. So eine wirkliche Steigerung am Wochenende wollte uns einfach nicht gelingen. Woran das im Einzelnen gelegen hat, das vermag ich im Moment auch noch nicht zu sagen. Wir sind noch auf Ursachenforschung.“ Und wenn einmal der Teufel ins Detail pfuscht, dann wird’s knifflig.

Ein fehlender Reifensticker sorgte dafür, dass der Schleizer Sportbike-Pilot nach Platz zehn im ersten Rennen nachträglich aus der Wertung genommen wurde. Dabei stellte jener Lauf nach Einschätzung von Micky Winkler noch den Lichtblick am Wochenende dar: „Ein guter Start, ein aggressiver Fahrstil, spät auf der Bremse. Ich war über die Performance positiv überrascht. Vor allem der Speed am Rennende stimmte echt zuversichtlich.“ Zusätzlich bekam der Aprilia-Pilot eine Double-Long-Lap-Strafe für das zweite Rennen aufgebrummt, was natürlich jegliche Renntaktik nichtig machte. Mit P15 und einem Trostpunkt gelang dem Schleizer immerhin noch eine akzeptable Schadensbegrenzung. „Im Prinzip kann es beim nächsten Mal nur besser werden.“

Jetzt wird erstmal in den heimischen Gefilden getestet: Micky mischt sich als Gaststarter beim 91. Internationalen Schleizer Dreieckrennen vom 12. bis 14. Juni unter das Teilnehmerfeld in der IBPM Sportbike-Klasse. „Eine gute Möglichkeit zum Trainieren unter Rennbedingungen.“


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